Bezirksliga: Biebertal heute in Immendorf – Herrmann fällt weiterhin aus

Biebern. „Wir fahren sicherlich nicht nach Immendorf, weil es da so schön ist“, schickt Biebertals Trainer Elmar Walter eine Kampfansage in den Koblenzer Vorort, in dem seine Mannschaft heute Abend (20 Uhr) zu Gast ist. Für die Spvgg ist es bereits das zweite Spiel, für den Gastgeber ist es der Auftakt in die Fußball-Bezirksliga.

Das birgt natürlich für beide Teams Gefahren: Immendorf weiß kaum, wo es steht, Biebertal weiß allerdings genauso wenig, wo der TuS steht – und kann ihn entsprechend schlecht einschätzen. „Meine Jungs kennen sie ja vom Vorjahr, aber ich weiß kaum etwas“, so Walter. Selbst Recherchen brachten wenig neue Erkenntnisse zutage. „Klar, sie haben einen Kunstrasen und darauf müssen wir uns einstellen“, fordert der Coach. Heißt im Klartext: Bälle in den Fuß spielen. Das hatte Walter zuletzt intensiv trainiert. „Bleibt zu hoffen, dass es irgendwann auch Früchte trägt.“

Das wäre zumindest wünschenswert, denn auch wenn Immendorf noch die einzige Unbekannte der Spielzeit ist, so scheint doch klar, dass der TuS stärker einzuschätzen ist als zuletzt noch Moselkern. Heißt also auch: Die Fehler, die zweifelsfrei da waren, müssen minimiert werden. Vor allem in der Defensive ist noch eine Menge Spielraum nach oben. Wobei Walter hierbei noch nicht einmal seine Manndecker kritisiert, sondern vielmehr den Rest der Mannschaft. „Wir müssen schneller umschalten und das Mittelfeld muss mehr nach hinten arbeiten.“ Hinzu kam, dass Youngster Julian Kemper auf dem Liberoposten noch nicht sein volles Potenzial ausgeschöpft hatte. „Der Junge hat sich wohl zu sehr unter Druck gesetzt“, so Walter.

Wer heute Abend aufläuft, ist noch fraglich. Alternativen scheint es aber zu geben: Gerit Rutz ist wieder im Training, Alex Müller hat als Abwehrregisseur bereits Erfahrung sammeln können und Sascha Lang könnte die Position auch spielen. „Ob er da ist, entscheidet sich allerdings erst kurzfristig“, sagt Walter. Der Coach muss weiterhin auf Christian Herrmann und Christoph Neujahr verzichten. (ter)

Quelle: Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Freitag, 13. August 2010, Seite 11

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